Selbstversorgung

Gartenbau, Tierhaltung und Felderwirtschaft

Zum einen wird eine Selbstversorgung mit möglichst vielen Produkten, wie z.B. Milch, Quark, Eier, Obst, Gemüse, Fleisch etc. angestrebt. Dafür sind ca. 2 ha Gartenfläche, sowie rund 80 Hühner (2 ha), 8 Kühe mit Nachzucht (10 ha) und 4 Bullen (2 ha) angedacht. Hinzugenommen werden können noch 4 ha für Kartoffeln und Mohrrüben sowie Flächen für Getreideanbau. Diese Produkte sollen vor allem eine gesunde Mittagsversorgung für die Kinder in den Bildungseinrichtungen garantieren.

Zum anderen möchten wir, dass die Menschen wieder eine tiefe, respektvolle und echte Beziehung zu den Tieren, zum Boden und den Pflanzen aufbauen. Nur wenn wir den Boden nicht ausbeuten, sondern etwas für seine Fruchtbarkeit tun – nicht nur nehmen, sondern auch geben – wird die Erde uns auch noch in der Zukunft ernähren können. Für die Umsetzung dieses Gedankens, bietet die biologisch-dynamische Landwirtschaft einen reichen Erfahrungsschatz. Mit ihr wollen wir die Möglichkeiten einer alternativen Bewirtschaftung des Bodens demonstrieren. Auch die Kinder werden – entsprechend ihres Alters – Verantwortung für Tiere und kleine Flächen übernehmen. Deshalb sollten die Garten und Weideflächen direkt an die Schule angrenzen.

Die Landwirtschaft ermöglicht uns die direkte Erfahrung von Werden und Vergehen sowie das intensive Erleben des immer wiederkehrenden Rhythmus der Jahreszeiten. So sind die Jahrekreisfeste ein wichtiger Bestandteil der Lebensgartenkultur.

Zugleich bieten der Garten und die Tiere reiche Möglichkeiten zur Begegnung von Jung und Alt.

Vollwertküche und -café/-restaurant

Die Küche wird vollwertiges Essen mit Produkten zubereiten, die selbst angebaut werden bzw. ökologisch sind und möglichst aus der Region stammen. Mit diesem Essen soll möglichst der gesamte Lebensgarten (Kindergarten, Schule, Senioren, Seminarbetrieb, Herberge etc.) verpflegt werden.

Des Weiteren werden die Vollwertspeisen auch in einem öffentlichen Café bzw. Restaurant angeboten.

Denkbar ist zudem der Aufbau eines Cateringservices.

Regionalladen

Der Laden mit vielfältigen Produkten aus der eigenen Produktion (Obst, Gemüse, Produkte der Werkstätten) sowie Produkten aus der Region steht den Besuchern der Seminare und der Herberge ebenso offen, wie den Senioren, den Eltern und Kindern der Bildungseinrichtungen und der regionalen Bevölkerung.

Dieser Regionalladen ist als Zweigstelle des Templiner Regionalladens und/oder des Templiner Naturkostladens denkbar.