Weitere wichtige Prinzipien
- Die Einrichtungen sollen jeweils für sich klein bleiben. Durch ihre Zusammenführung ergibt sich jedoch eine Größe, in der es möglich wird, rentabel zu wirtschaften. Diese Rentabilität soll sich aus der Nutzung diverser Synergieeffekte im räumlichen, materiellen, zeitlichen und inhaltlichen Bereich ergeben.
- Für jede Einrichtung soll es einen Träger geben. Diese Träger schließen sich zu einer Interessengemeinschaft zusammen.
- Die Wirtschaftsbetriebe (Werkstätten, Küche, Café, Laden, Herberge etc.) sollen zugleich Lernorte für Schüler sein sowie Kurse für Senioren und Touristen anbieten.
- Schaffung von separaten Bereichen für jede Einrichtung und von Orten der Begegnung (Garten, Werkstätten, Tiere). Gute Mischung von individuellen und gemeinschaftlichen Räumen in den Wohnbereichen.
- Schaffung einer „dörfliche“ Struktur: kurze Wege durch die Mischung von Wohnen, Arbeiten und Lernen; geplant sind thematische Höfe (siehe Bildungseinrichtungen).
- Der Lebensgarten soll mit den Bedürfnissen der Menschen und der Möglichkeiten der Partner wachsen. Nur ein langsames, organisches Wachsen ermöglicht eine Langlebigkeit des Projektes.
- Wir sehen den Menschen in seiner Ganzheit: als eine Einheit von Körper, Geist und Seele.
- Starke Einbindung von Kunst und Kultur, z.B. bei der Gestaltung der Gebäude und der Landschaft (Landart-Objekte etc.)
- Der Lebensgarten versteht sich als eine lernende Organisation, in der stets eine Weiterentwicklung im Sinne des Konzeptes erfolgt.